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Hochschulen zu Bildungsfabriken!?

Die NRW-Landesregierung will mit dem Hochschulfreiheitsgesetz aus Hochschulen Wirtschaftsunternehmen machen. “Die Freiheit von Forschung und Lehre ist akut gefährdet.” In Zukunft wird bei allen wichtigeren Entscheidungen, die an der FH getroffen werden, zuerst danach gefragt werden, ob und wieviel Kohle dabei rausspringt. “Die Fähigkeit eines Hochschullehrers wird nicht mehr darin bestehen, zu forschen und zu lehren, sondern darin, wie gut seine Kontakte zur Wirtschaft sind, um von dort Geld zu akquirieren.” (Zitate von Christoph Butterwegge) Dass das Gesetz bereits am Montag verabschiedet worden sei, stimmt zum Glück nicht. Zunächst soll der Entwurf bis Ostern in die Anhörung gehen. Bis Mitte April freut sich das Ministerium also über Anregungen! Bei wdr.de gibt es dazu ein Pro & Contra – Interview mit Christoph Butterwegge, Prof in Köln, und einem Herrn Brandenburg vom CHE. Dabei sei noch mal darauf hingewiesen, dass das CHE kein neutrales Forschungsinstitut, sondern als Teil der Bertelsmann-Stiftung ein Lobby-Verein der Wirtschaft ist. Die Interviews findet ihr hier.

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