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Danke Bayern!

Eine tolle Idee: In Bayern können Studierende demnächst ihre Studiengebühren bei der Caritas abarbeiten.

„Amberger Modell“ nennt sich ein Projekt der dortigen FH mit der örtlichen Caritas. Studis die zu wenig Geld haben, dürfen danach mit Senioren Spazieren gehen oder im Altenheim „Fix und Foxi“ vorlesen und bekommen im Gegenzug ihre Gebühren von der Caritas bezahlt.

Im Landtag spricht man von einer „faszinierenden“ Idee die auf die „landespolitische Bühne“ gehöre.

Da regen sich jahrelang alle über „Langzeitstudenten“ auf, die oft gerade wegen notwendiger Lohnarbeit ihr Studium in die Länge ziehen und nun werden über Gebühren die Belastungen weiter gesteigert und ausgerechnet in wiederum studienverlängernden Arbeitsmodellen Auswege gesucht. „Eine tolle Geschichte“ finden lokale CSU-Abgeordnete. Schließlich sinkt die Zahl Zivildienstleistender. Und Studis werden bestimmt noch billigere Arbeitskräfte! Immerhin sind wir durch unsere Arbeit in Praktikumsstellen daran gewöhnt ohne Gemecker sogar vollkommen auf Bezahlung zu verzichten.

Und nebenbei erhöht das die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Und die belebt ja bekanntlich das Geschäft – wenn das Modell Schule macht, können bestimmt wieder ein paar viel zu teuere Arbeitsplätze in der Pflege abgebaut werden!

Herzlichen Glückwunsch!

Mehr dazu auf BR-ONLINE.

1 Kommentar

  • AStA FH Münster » Geht doch arbeiten!
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