Vor- und Nachteile der elektronischen Gesundheitskarte
Das Komitee für Grundrechte und Demokratie e. V. verkündet in seinem neuesten Rundbrief, dass die elektronische Gesundheitskarte, die ab 2007 schrittweise eingeführt wird, erhebliche Gefahren für die BürgerInnen birgt.
Die elektronische Gesundheitskarte soll allen am Gesundheitssystem Beteiligten Vereinfachungen und Kosteneinsparungen bescheren, so die Planer und Befürworter. Ein Vorteil wäre z.B. die schnelle Verfügbarkeit von Informationen für Ärzte, die in Notfällen zügig handeln müssen. Ein anderer Punkt den die Befürworter der elektronischen Gesundheitskarte anführen, ist die Senkung der Kosten im Gesundheitssystem. So sollen durch die Neuerung Mehrfachverschreibungen von Medikamentenverordnungen und Doppeluntersuchungen vermieden werden.
Das Komitee für Grundrechte und Demokratie führt jedoch an,dass der Datenschutz bei der geplanten Karte erhebliche Mängel aufweist. Es wird unter anderem kritisiert, dass die in Diagnose und Therapie ermittelten Daten, ohne Wissen des Patienten an die Pharmaindustrie übergeben werden könnten. Die Befürchtungen sind auch dahingehend, dass künftig durch die erzeugte “Transparenz”, die ärztliche Schweigepflicht ausgehöhlt wird.
Mehr einführende Informationen und Hintergründe zur “eGK” findet ihr hier







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