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Pressemitteilung des FH-AStA zur Verabschiedung von Hopo-Referent Gero Ambrosius

kamerabilder-011.jpgDer langjährige Hochschulpolitiker Gero Ambrosius beendet sein Amt im FH-AStA zum Ende dieses Jahres. Gero war vier Jahre für den AStA aktiv und hat sich in hohem Maße für die Interessen der Studierenden eingesetzt. Der FH-AStA bedauert den Weggang von Gero, der sich am Ende seines Studiums befindet und in Kürze seine Diplomarbeit schreibt, und bedankt sich für sein außerordentliches Engagement. Das FH-AStA-Team wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.
Im Anhang findet ihr eine Pressemitteilung zur Verabschiedung von Gero.verabschiedung-gero-pm.pdf

Rainer Trampert und Thomas Ebermann „Bitteres Vergnügen“

Eine satirische Lesung

“Sie gelten als die Linksaußen in der deutschen Kabarettszene.”- Woran erkennt man das? Sie fordern von ihren Zuhörern die Nutzung eines Organs, das aus der Mode gekommen ist, seit wir alle nicht mehr “klüger als der Markt” sein und selbst die Studenten nur noch lernen statt denken sollen: “Wer beiden folgen möchte, der muss nicht nur die Ohren spitzen, sondern auch das Gehirn einschalten.” Das kann, wenn lange unbenutzt, zu Reibung und Qualm führen – “einem Teil des Publikums rauchte zur Pause schon der Kopf.” Aber dann findet man sich: “Galgenhumor nennt man das wohl, was auch beim Publikum vergnügte Bitterheit oder bitteres Vergnügen bewirkt.” Selbiges wird erzielt mit “einer ebenso einfachen wie wirkungsvollen Technik: Original-Töne werden mittels Zwischenbemerkungen zur Kenntlichkeit entstellt.” Daraus entsteht “ein erzählerisches Meisterstück, eine in Benjaminscher Erzählweise verdichtete Schlagzeilen – Berichterstattung.” Manchmal fühlen sie sich von den Rezensenten richtig gut verstanden: “Das ist der verzweifelte Witz, der aus der Position der Ohmacht entsteht und doch nie ohne tief empfundene Solidarität daherkommt.” Manche Rezensenten sind ihrerseits erleichtert, dass besagter Witz ein ohnmächtiger ist. Sie sind “froh, dass die beiden bärbeißigen Linken ihre Verachtung des politischen Pragmatismus nur auf harmlosem Papier austoben und keine Politik mehr gestalten.” Versprochen ist ein Mix aus alter und neuer Verachtung des Pragmatismus.

Zum Programm “Bitteres Vergnügen”:

In dem aktuellen Stück: „Der Dax in der Hypothekenkrise“ (Trampert) geht es um wichtige Anlagetipps (in den USA sind Immobilien günstig zu haben) und um die Frage: Braucht der Mensch, der vom Humankapital zum kompletten Kapital mutiert, nicht hin und wieder etwas Lebendiges wie den Dax, der freundlich ist, nachgibt, sich erholt… ? Nicht minder aktuell ist die Frage, was die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland damit zu tun hat, dass der Dirigent des Deutschen Synfonieorchesters am 3.Oktober die Kantate „Von deutscher Seele“ des Nazi-Komponisten Hans Pfitzner aufführen musste (Ebermann).
In der Rubrik „Erkenne dich selbst und tu was für dich“ begründen beide, dass sie sich, was ihre beruflichen Perspektiven angeht, der „Digitalen Boheme“ (Ebermann) anschließen. Warum? Wer Websoftware (das neue Lotto der digitalen Boheme) schreibt, dem stehen alle Quellen des Sponsoring, Product Placement und Eventmarketing offen. In dem Stück „Hypnotische Reinkarnationstherapie“ (Trampert) wird dann gezeigt, dass jeder Mensch schon viele Wiedergeburten hinter sich hat, und, dass traumatische Erlebnisse aus früheren Leben, ob im alten Rom oder in einem Stall in Bethlehem, per Reinkarnationstherapie leichter zu heilen sind als per Psychoanalyse.
Im Programmteil „Wissenschaft leicht gemacht“ wird der neueste Stand der „modernen Gehirnforschung“ (Trampert) vorgestellt, weil jeder wissen sollte, dass er keinen eigenen Willen hat, sondern von Schaltkreisen und Neuronen gesteuert wird, für die er nichts kann. Es wird ein Zwischenbericht sein, weil noch offen ist, warum die Neuronen sich im Nationalsozialismus gerade so und nicht anders entschieden haben. Außerdem geht es um die neuen „Elite-Unis“ (Ebermann). Dass wir sie brauchen, steht ausser Frage, offen ist aber, was semiotisch reine, prädiskursive Wege durch das architektonische Rauschen, die frei sein müssten vom Unterholz der Sinnlichkeit , damit zu tun haben, dass der Versuch des Verstehens ein stolpernder und potentiell irrender ist.
Im Bereich „Politik, Geschichte und Kultur“ wird mit „Joschka Fischer“ (Trampert) darüber gesprochen, warum er erst jetzt, in seinem 29. Buch, offenbart, dass er schon immer unter seiner Hochbegabung gelitten hat, und dass Gerhard Schröder eine Niete ist. Zur Aufarbeitung der Geschichte gehört, dass man nicht nur die Taten von Franz Josef Strauss, dem alten Fritz, Fürst Bismarck, Otto Lilienthal, Dutch Schultz, Ceausescu, Konfuzius oder Mutter Teresa kennt, sondern endlich auch ihre „letzten Worte“ (Ebermann) würdigt, die sie hauchten, bevor sie die Augen für immer schlossen.
Supermodern wird das Programm bei der Frage, ob Rapper „Eminem“ (Trampert), Bushido, acht Einschüsse (nur für die Authentizität) und die Suche nach der Wiederkehr der verlorenen Pubertät im Kampf gegen das neue Selbstverständnis der Frauen helfen können. Weitere Fragen sind: Mit welchem Trick will „Benedikt“ (Trampert) den dramatischen Niedergang der Katholischen Kirche in Brasilien und Österreich stoppe? Nach welcher Regel ist das Spiel fortzusetzen, wenn eine Krähe mit dem Golfball im Schnabel seitwärts in den Wald geflogen ist? (Ebermann) Wer hilft Lotto_Millionären bei der Flucht vor ihren Verwandten und weniger nahe stehenden Schatzsuchern? (Trampert)

Rainer Trampert und Thomas Ebermann leben als freie Publizisten in Hamburg als Autoren u.a. für KONKRET und Jungle World. Zuletzt gastierten sie mit ihrem Kabarettprogramm „Zu Gast bei Freunden“ 2006 in Münster.

Als Buchtitel erschienen:
Die Offenbarung der Propheten (1996)
Verpasst Deutschland den Anschluss? (2000)
Sachzwang & Gemüt (2002)

Veranstaltet von der Jourfixe-Initiative Münster, unterstützt durch die ASten der Uni Münster und der FH Münster.

Mittwoch // 16.01.08 // 20 Uhr
Club Courage // Friedensstrasse 42 (Hinterhof) // Münster
Einlass: 20 Uhr // Beginn: 20:30 Uhr

Europaweites Frauen-Lesben-Treffen

In Freiburg im autonomen Zentrum KTS und im Frauenzentrum wird ein FrauenLesbenTreffen stattfinden.

Dort soll in Workshops verschiedene Themen wie Feministische Widerstandsformen und Frauenbewegungen in verschiedenen Ländern, die Situation und Widerstand der Frauen in Mexiko, Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlecht und Anarchafeminismus bearbeitet werden. Außerdem sollen in Workshops zu Straßentheater, Filme und Radio, Computer (Sicherheit, Layout etc.), Schweißen, Clown, Radical Cheerleading und vieles mehr Fähigkeiten ausgetauscht und erweitert werden. Das Konzept des Treffens und der Workshops soll offen sein: Alle, die kommen, dürfen und sollen sich mit eigenen Ideen einbringen!

Die Idee des Treffens ist:
- unsere Erfahrungen in sozialen und emanzipatorischen Kämpfen auszutauschen,
- über Möglichkeiten und Hindernisse sowie über die Entwicklung, Bedeutung und Vielfalt feministischer Widerstandsformen zu diskutieren,
- uns über Möglichkeiten der internationalen Solidarität und gegenseitiger Unterstützung auszutauschen,
- kreative Fähigkeiten weiterzugeben und zu erlernen,
- Lust, Freude und Spaß zu haben!

Frauenreferentin konnte bestätigt werden

Am Montag, den 17.12. fand um 16 Uhr die Vollversammlung der Studentinnen statt. Auf dieser wird alljährlich die Interessenvertretung der Studentinnen gewählt. Auf der Versammlung konnte Jana Kavermann in ihrem Amt bestätigt werden. Die Frauenreferentin des AStAs ist bereits seit Oktober 2006 in diesem Referat tätig und fungiert als Ansprechpartnerin und Vermittlerin in frauenspezifischen Fragen rund ums Studium.
Die neuen Präsenzzeiten sind am Montag von 12-14 Uhr und am Donnerstag von 10-12 Uhr.

Pressemitteilung des FH-AStA zum Rektoratsgespräch

Am 18.12.2007 haben sich Vertreterinnen und Vertreter des FH-AStA mit dem Rektorat getroffen. Die Pressemitteilung zum Rektoratsgespräch steht als Download zur Verfügung.pmrektoratsgesprach.pdf

Infos zum Semester- und NRW-Ticket – Jan. 2009

Ab dem Sommersemester 2007 (1. März) ist in den Bussen innerhalb der Verkehrsgemeinschaft Münsterland (entspricht dem kompletten Semesterticket- Geltungsbereich ohne die Kreise Soest und Unna) der Nachtbuszuschlag bereits inklusive.

Außerdem besteht erstmalig die Möglichkeit der Mitnahme einer weiteren Person oder eines Fahrrades werktags ab 19 Uhr sowie Samstags, Sonntags und an Feiertagen ganztägig bis 3 Uhr Ankunftszeit in den Bussen innerhalb des Stadtgebiets Münster. [Weiterlesen...] »

Aktuelle AStA-Zeitung online

Euer FH-AStA stellt euch die neue FH-AStA-Zeitung als Download zur Verfügung. Diese enthält die neuesten Informationen und einen kurzen Jahresrückblick. astazeitung-07-12-17-1.pdf

“Massenzeitung des ABS erschienen”

abs-logoEine neue Ausgabe der “Massenzeitung” des bundesweiten Aktionsbündnis gegen Studiengebühren ist erschienen. U.a. mit einem “Pro und Contra” einer studentischen Beteiligung an der Studiengebühren-Verwendungsdebatte, über den Stand der Klagen gegen Gebühren, über “Uni-Check.de” uvm… [Weiterlesen...] »

AStA verabschiedet sich für dieses Jahr


Die Unterschriftenaktion im Netz. Entschlossen gegen den Ausverkauf von Bildung.

Liebe Studies! Der AStA geht vom 21.12 .07 bis zum 03.01.08 in den Weihnachtsurlaub.
Wir wünschen euch allen ein frohes Fest und ein guten Rutsch ins neue Jahr.

Am 18.12. werden sich Mitglieder des AStA s mit dem Rektorat der FH treffen um sich auszutauschen und wichtige Themen zu besprechen. Dabei wird es auch um Beratungsangebote der FH Münster und die Absenkung der Studiengebühren gehen.
Der Wahlausschuss sucht noch Mitglieder für die Durchführung der Fachschaftsratswahlen 2008
bei Interesse bitte melden unter: wahlausschuss@astafh.de

Das bisherige „Prüfgremium“ wurde in „Beschwerdegremium“ umbenannt. Dem Gremium wurde eine ganze Liste von Beschwerden eingereicht. Wenn ihr Beschwerden bezüglich der FH, Probleme mit einem eurer Dozenten habt oder sonstige Anliegen könnt ihr euch an das „Beschwerdegremium“ wenden. Mehr dazu unter: https://www.fhmuenster.de/hochschule/organisation/beschwerdegremium.php

Leider verlässt uns einer unserer Referenten für Hochschulpolitik, Gero Ambrosius. Wir freuen uns dass er den AStA mit seiner Arbeit bereichert hat und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.

Online-Petition für faire Praktika

“Generation P”, ein europaweites Praktikantennetzwerk, hat eine Petition für faire Praktika in Europa initiiert. Forderungen sind u.a. eine zeitliche Begrenzung und ein “landesüblicher Mindestlohn”. Die Online-Petition kannst du hier unterzeichnen: generation-p.dgbj.org

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