Gewerkschaftliche Hochschulgruppe (GHG) Münster gegründet
Etwa 30 Studierende und Mitarbeiter von FH und Uni gründeten die GHG Münster. Hauptthemen sollen studentische Nebenjobs und Praktika sein. Ein Thema dabei könnte auch die schlechte Bezahlung studentischer Hilfskräfte an FHs werden (maximal 5,58 gegenüber 8,02 Euro an Unis). Die GHG sieht sich als Ergänzung zu bestehenden Strukturen wie ASten, Fachschaften oder Mitarbeitervertretungen.
Pressemitteilung der GHG Münster:
“Münster. Auf Einladung der Einzelgewerkschaften ver.di, GEW und des DGB und den Münsteraner Stipendiaten der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung (HBS) kamen zur Gründung einer Gewerkschaftsgruppe an den Hochschulen etwa 30 Studierende und Wissenschaftliche Mitarbeiter von Universität und Fachhochschule zusammen. Gemeinsam gründeten sie die „Gewerkschaftliche Hochschulgruppe“ (GHG) Münster.
„Wir können natürlich nicht die Aufgaben der Einzelgewerkschaften übernehmen,“ betont Benedikt Engelmeier (verdi), Sprecher der Stipendiaten der HBS in Münster, „aber unterstützend tätig werden, die Idee der gewerkschaftlichen Organisation und des Engagements für die eigene Situation fördern und in Einzelfällen den Kontakt zu den DGB-Gewerkschaften herstellen.“
Thematisch konzentriert sich die neue Gruppe auf die Themen der Nebenjobs von Studierenden und die Situation in Praktika. „Wir werden uns auf gewerkschaftliche Themen konzentrieren, denn die GHG ist nicht als Parallel- oder Konkurrenzorganisation zu den Hochschullisten, dem Studierendenparlament und den ASten gedacht“ betont GEW-Mitglied und Stipendiat Torsten Bewernitz.
Aber auch allgemeines gewerkschaftliches Engagement – die Unterstützung von Arbeitskämpfen in der Region oder die Beteiligung an der Demonstration zum 1. Mai – gehört zu den Betätigungsfeldern der GHG.
Die Haupttätigkeit der neugegründeten Hochschulgruppe wird in Veranstaltungen zu gewerkschafts- und hochschulrelevanten Themen bestehen, auch beratend möchte sie tätig werden und auf die Strukturen des DGB und der Einzelgewerkschaften verweisen. „Dabei werden wir hauptsächlich Studierende ansprechen. „Das liegt einfach daran, dass die meisten der bisher Engagierten Studierende sind, und Grundidee des Gewerkschaftsgedankens ist ja das Engagement für die eigene Sache. Perspektivisch wäre es aber wünschenswert, auch die anderen Statusgruppen an den Hochschulen zu integrieren“, so der Tenor der Versammlung.
Ähnliche Gruppen existieren bereits in Duisburg und Osnabrück, die GHG Münster wird den Kontakt zu diesen Gruppen suchen.”







Von GHG, 5. Mai 2007 @ 01:35
http://www.ghg-muenster.de/
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