Wer regiert die FH? —— Dies Academicus am 12.03.
Am 12. März 2007 wird der nächste Dies Academicus an der FH Münster stattfinden.
Von 14 Uhr bis 18.30 Uhr wird in verschiedenen Workshops über die Zukunft der FH debattiert.
Auf dem Leonardo Campus.
Die Themen werden Präsidium, Gremien- und Binnenstruktur sein. Das seit 01.01.07 geltende Hochschulfreiheitsgesetz fordert hier eine weitgehende Umstrukturierung der Fachhochschule. Dabei gibt es jedoch auch einigen Gestaltungsspielraum. Auf der hochschulöffentlichen Veranstaltung am 12.3. sollen verschiedene Vorschläge und Positionen dazu diskutiert werden.
Damit bei den Umstrukturierungen die studentischen Belange und Interessen angemessen berücksichtigt werden, wäre es wieder gut, wenn möglichst viele FH-Studis teilnehmen!
(Mehr Infos auf der Homepage der FH. Mehr zum Hochschulfreiheitsgesetz auch auf nachdenkseiten.de).







Von Holger, 27. Februar 2007 @ 17:58
Die scheinheilige Mitmach-Geschichte, geht mir persönlich auf den Senkel. Das
letztes mal Positionen der Studierenden schon nicht so in den Protokollen auftauchten, wie sie gefordert wurden, ist schlimm und mensch könnte argumentieren: Beteilige Dich noch intensiver bei diesem Mal um darauf einzuwirken, dass es diesmal nicht soweit kommt. Schön und gut, aber in Anbetracht dessen, was dort diskutiert wird, müsste es aus Mitarbeiter und Studierenden Sicht zu lautstarkem und wirkungsvollen Maßnahmen konmmen, die das Ziel haben das Gesetz zu verhindern. Da ist die Landesregierung dran Schuld? Gut dann verschwende mensch die Zeit nicht und
diskutiere nicht das Wie im Schlechten. Wenn überhaupt noch an eine Teilnahme zu denken ist, sollte aus Mitarbeiter- und Studierendensicht gemeinsam überlegt werden, wie der Protest schnellst möglich und wirkungsvoll nach Düsseldorf zu tragen ist. Alles andere wird höchstwahrscheinlich wieder frei nach dem Motto: “Wir sind FH-Münster” gelobpudelt. Doch auf die Vorschläge eingegangen? Hmmh….
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Von Max, 28. Februar 2007 @ 09:55
Am 14.3. macht der Uni-ASTA ne Demo (bundesweit) gegen Studiengebühren. Wie wärs mit nem “Anti-HFG-Block”!?
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Von Holger, 28. Februar 2007 @ 13:44
Die Demo sollte, um gleich alles zu subsumieren, z.B.
in “No WAY für Pinkwart und seine Bildungspolitik”,oder ähnliches umformuliert werden. Damit die Kirche erstmal im Dorf bleibt, und der Druck auf D-Dorf steigt, wär mir pers. eine Demo, die sich erstmal ans Land wendet genug. Die Demo sollte auch nur ein Ventil neben anderen Maßnahmen sein, wie z.B. kollektive Arbeitsniederlegung an der FH/Uni und andere “Happenings”. Dann säh das mit der Alternativlosigkeit auch schon ganz anders aus.
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Von Hochschulpolitikreferent (Gero), 28. Februar 2007 @ 17:25
Das HFG (“Hochschulfreiheitsgesetz”) ist leider bereits verabschiedet. Es gilt schon seit 1.1.07, ist aber noch nicht vollständig in Kraft getreten. Bis Ende 07 haben die Hochschulen Zeit, ihre Strukturen an das Gesetz anzupassen. Deshalb ist es über den wichtigen und weiterhin sinnvollen Protest gegen z.B. die Entdemokratisierung durchs HFG (einen AntiHFG-Block auf der Demo fänd ich ne nette Idee!) hinaus nötig, auch als Studis bei der jetzt stattfindenden Umstrukturierung “mitzumischen”.
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Zu den Inhalten der Demo, der Aufruf:
Gegen Bildungs- und Sozialabbau – Gegen Studiengebühren im Besonderen
Am 14. März 2007 soll im Senat der Universität Münster eine Entscheidung
über die Einführung von Studiengebühren fallen. Immer wieder haben die
Studierenden auf die sozialen und gesellschaftlichen Folgen von
Studiengebühren hingewiesen. Sie haben Erfolge erzielt. Die Einführung
von Studiengebühren in Münster konnte jedoch nicht vollständig gestoppt
werden. Wir rufen alle Menschen Münsters und bundesweit dazu auf, sich
am 14. März an einer gemeinsamen Demonstration zu beteiligen, die zeigt,
dass es eine breite gesellschaftliche Ablehnung von Studiengebühren gibt.
Die Professorinnen und Professoren und alle Senatorinnen und Senatoren
dürfen keinen Wortbruch begehen. Sie müssen sich ihrer Verantwortung
bewusst werden. Sie müssen den Ergebnissen zahlreicher Gespräche und der
Gebührenkommission folgen und Studiengebühren ablehnen. Wir rufen alle
Mitglieder der Universität Münster auf, sich verstärkt um eine
Verbesserung der Studiensituation zu bemühen, ohne dabei die
Studierenden mehr zu belasten. Eine demokratische Hochschule kann dies
leisten.
Eine Ablehnung von Studiengebühren an der drittgrößten Hochschule in
Deutschland wäre ein Signal gegen die unsoziale Politik des Landes. Die
Landesregierung versucht die Kosten für die Hochschulen auf die
Studierenden abzuwälzen. Die Situation der Studierenden gestaltet sich
dadurch immer prekärer. Schon jetzt arbeiten 70 Prozent der Studierenden
neben dem Studium, eine Erhöhung des BAföG ist nicht in Sicht und die
Kosten für das Studium steigend stetig. Von jedem Gehalt oder einer
entsprechenden sozialen Leistung, sei es Rente, HartzIV oder BAföG muss
man leben können.
Wir fordern eine ausreichende staatliche Finanzierung der Hochschulen
und sämtlicher Bildungseinrichtungen des Landes. Wir fordern freie
Kindertagesstätten, Lernmittelfreiheit, Ausbildungsplätze für Alle,
Erhöhung der Ausbildungsförderung, ausreichende Weiterbildungsmaßnahmen
und den freien Hochschulzugang. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten
gibt es. Sie bedeuten insbesondere die Umverteilung des Reichtums der
Vermögenden von oben nach unten.
Gemeinsam sind wir ein überzeugendes Argument gegen Studiengebühren.
Uni Münster — Eintritt frei.
14. März 2007
Beginn: 14 Uhr am Hauptbahnhof
Ende: 16 Uhr Schlossplatz
UnterzeichnerInnen:
AStA Uni Münster
Offene Uni Münster
GEW Münster
Bündnis90/Grüne Münster
(Stand: 27.2., weitere Unterstützer folgen, z.B. der FH-AStA!)
[Antwort]