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Studiengebühren jetzt auch an der Uni

Gestern am 14.3. haben sich circa 2.500 Studierende und andere Menschen vom Bahnhof Richtung Schloss auf den Weg gemacht um a) gegen Studiengebühren und Sozialabbau zu protestieren und b) um zu sehen ob der Uni-Senat, welcher ab 16:00 Uhr getagt hat, sich für oder gegen die Einführung von Studiengebühren an der Uni aussprechen werde.
Mit einer knappen Mehrheit nun hat der Senat die Erhebung von Studiengebühren in Höhe von 275,- €/Semester beschlossen. Die Aussage, dass man dies erst mal “für die Dauer von zwei Jahren ausprobieren wolle” ist natürlich nicht dazu geeignet, das längst verlorene Vertrauen in die Uni-Senatoren/innen wieder zu erwecken.

Auch der AStA der FH bedauert die Entscheidung des Uni- Senats und solidarisiert sich mit den Studierenden der Uni. Mehr Infos und Bilder des Protests auch auf den Seiten des Uni-AStA. Zum aktuellen Stand in NRW siehe auch studis-online.de.

5 Kommentare

  • Von Gero, 15. März 2007 @ 14:02

    …und am selben Tag wird in Berlin die Senkung der Unternehmenssteuern von 39 auf 30% beschlossen…

    (siehe tagesschau.de)

    [Antwort]

  • Von thomas, 20. März 2007 @ 11:06

    was uns in ein paar jahren mehr steuereinnahmen durch die zusätzlich versteuerten Gewinne beschert !

    [Antwort]

  • Von Altan, 20. März 2007 @ 15:51

    Die Mehreinnahmen des Fiskus, wenn sie denn überhaupt kommen sollten, werden dann definitiv nicht in die Bildung investiert. Dafür dürfen wir Studierende ja bezahlen.

    [Antwort]

  • Von thomas, 21. März 2007 @ 00:49

    ist doch gut, man kann nicht immer alles dem arbeiter am fließband abknüpfen oder der alleinerziehender mutter die für den kitaplatz blechen muss!

    [Antwort]

  • Von Gero, 21. März 2007 @ 14:11

    Das stimmt. Aber warum nicht das Geld für Bildung von dort nehmen, wo am meisten von Bildung profitiert wird?
    Das ist nicht zwangsläufig bei den Studis, die zum Teil nach dem Studium alles andere als reich werden sondern doch vor allem bei Unternehmen, deren Gewinne im Wesentlichen auch Resultat guter (Aus-)Bildung sind.

    [Antwort]

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