FH-Professoren in Untersuchungshaft
3 Professoren der FH Gelsenkirchen sitzen seit dem 13.03. in Untersuchungshaft. Ihnen und einem ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug und Veruntreuung in Millionenhöhe vorgeworfen.
Der Bande, der vermutlich auch ein Mitglied des Rektorates sowie ein Dekan angehörte, wird vorgeworfen über ein weit verzweigtes Netz von in- und ausländischen Scheinfirmen den Missbrauch zu verschleiern. Mutmaßlich wurden so Fördergelder in Millionenhöhe entwendet.
Sowohl der Hochschulleitung als auch dem Bildungs- sowie dem Wirtschaftsministerium werden zum Teil schwerwiegende Verletzungen der Kontroll- und Aufsichtspflicht vorgeworfen.
Ursprünglich sollten mit den Geldern Existenzgründungen ehemaliger Gelsenkirchener FH-Studis gefördert werden.
Siehe: wdr.de, spiegel-online.de, welt.de, pr-inside.de, taz.de,







Von richard wagner, 23. März 2007 @ 19:12
Die Profs haben auch in Münster ihre Spuren hinterlassen, indem sie das ICB unter falschen Versprechungen übernommen haben und kurz danach alle Mitarbeiter (auch zahlreiche Absolventen der FH Münster) entlassen haben, um das leere Gebäude zu Vermieten und auszuschlächten. Ich habe gehört, dass die gesamte Mikroelektronik der FH Münster nach Gelsenkirchen geholt wurde. Der Schaden hier ist noch grö0er als der in Gelsenkirchen, da über 100 Patente vernichtet wurden.
Die Studierenden werden es wieder einmal bezahlen, was Dilettanten anrichten…
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Von Gustav, 24. März 2007 @ 17:43
Dilettant ist noch mehr als freundlich ausgedrückt. Verbrecher passt wohl besser!
Wie wurden denn 100 Patente “vernichtet”? Und wird da nun irgendwie Schadensersatz gefordert?
Nicht dass nachher von unserer FH auch noch welche da mit drin hängen…!?
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Von Max, 27. März 2007 @ 23:12
Weitet sich wohl immer mehr aus der Skandal: inzwischen 6 Festnahmen und ein beurlaubtes Rektorat. (siehe spiegel-online.de) Aber an unserer FH ist der Skandal scheinbar noch nicht angekommen…
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Von richard wagner, 29. März 2007 @ 13:27
Für die über 100 Patente des Instituts für Chemo- und Biosensorik ICB müssen in allen Ländern, in denen sie gelten sollen, jährliche Gebühren an die betreffenden Patentämter gezahlt werden. Bei der inwischen bekannt gewordenen Geldgier der Gelsenkirchener Berater (> 24.000,– Euro für wenige Stunden Gründerberatung abkassiert, so WESTPOL am Sonntag) werden sie bestimmt nicht diese Erhaltungskosten aus den Mieteinnahmen abgezwackt haben. Eine Nichtbezahlung der geringen Gebühren wirkt wie eine Aufgabe des Patents!
Schadenersatz wird es kaum geben, denn Staatssekretär Krebs hat ihnen das ICB Gebäude zusammen mit den Patenten “geschenkt”, obwohl unsere FH und die WWU das ICB wesentlic kompetenter und seriöser zusammen als gemeinsames Institut weiterführen wollten. Hätte sich ein Rektorat 2003 laut darüber beschwert, wäre es durch Mittelkürzungen diszipliniert worden und wir hätten noch höhere Gebühren bezahlen müssen!
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