Kongress – “Münster gegen Nazis”
Zivilcourage gegen Nazis! Wie macht mensch das?!? – Kongress zur Koordination regionaler Aktivitäten gegen Neofaschismus.
Warum dieser Kongress?
Neofaschistische Aktivitäten nehmen bundesweit zu. Inzwischen sitzen sie in drei ostdeutschen Landesparlamenten, bundesweit sitzen sie in vielen Stadtparlamenten, von neofaschistischen Straftaten lesen wir fast täglich. Auch in Westfalen sind sie aktiv.
Von rechten Konzerten in Greven oder Lippstadt, Angriffen auf sog. AusländerInnen oder Wohnungslose, neofaschistischen Demonstrationen in Hamm, Minden, Bielefeld und Münster, rechten Lifestyle-Läden oder der DVU im Dortmunder Stadtrat. Die Palette reicht weit.
Aus diesem rechten Milieu werden Straftaten verübt, die sich nicht nur in Propagandadelikten erschöpfen, sondern – wie z.B. in Hamm – durch mehrfache Körperverletzungen gegen Andersdenkende und Sachbeschädigungen gegen demokratische Organisationen zum Ausdruck kommen. Offene positive Bezugnahme auf die nationalsozialistische Diktatur ist hier keine Ausnahme. Knast-Erfahrung ebenso nicht.
Doch gegen diese Entwicklung formiert sich demokratischer und bürgerschaftlicher Widerstand aus der Mitte der Gesellschaft. Im Kleinen durch den persönlichen Beistand bei “rassistischen Anmachen”, durch Aufklärungsarbeit in Schulen und Jugendclubs, in Betrieben und Gewerkschaften, unter Auszubildenden und Studierenden etc. und durch bunte couragierte Demonstrationen z.B. in Ostwestfalen und Münster gegen Aufmärsche von NPD und Freien Kameradschaften.
Der Kongress soll einer Bestandsaufnahme dienen und Kooperation und Koordination der aktiven Initiativen gegen neofaschistische Umtriebe aus Münster, Ostwestfalen, dem Münsterland, Hamm und Dortmund dienen. Ebenso sollen neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewonnen werden.
Gemeinsam möchten wir ins Gespräch kommen, diskutieren und Möglichkeiten für weitere Zusammenarbeiten ausloten.







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