RELEASE: disconnect! Reader zu studentischen Verbindungen in Münster.
Endlich ist es so weit! Nach langem Warten ist er nun endlich fertig! Der Reader “disconnect!” erscheint und soll euch einen Überblick über das Verbindungswesen in Münster geben.
Der Reader ist das Ergebnis einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Verbindungswesen im Allgemeinen und stellt die geschichtliche Entwicklung und die verschiedenen Formen und Ausrichtungen dar.
Am Freitag, den 16. November findet in der Frauenstraße 24 um 17 Uhr die Release-Veranstaltung statt.
Hier stehen euch die AutorInnen Rede und Antwort und geben Auskunft über den Hintergrund der Arbeit. Außerdem könnt ihr den unglaublichen Ausführungen eines satirischen Verbindungs-Romans “Unter Brüdern” von Martin Haidinger lauschen…







Von jana, 15. November 2007 @ 19:27
ganz vergessen:
im anschluß gibt es sekt und schnittchen, also: erscheint zahlreich…
[Antwort]
Von Inga, 19. November 2007 @ 09:41
Wo kann man denn diesen Reader bekommen?
Ist der im freien Handel erhältlich, oder bekommt man den über euch?
Lg Inga
[Antwort]
Von jana, 19. November 2007 @ 10:03
hallo inga,
ich habe gerade noch einen artikel geschrieben, indem die info auch enthalten ist.
der reader kann im fh-asta abgeholt werden und ist kostenlos.
[Antwort]
Von Katja, 27. November 2007 @ 20:47
Was hat denn dieser populistische Reader gekostet und wer bezahlt ihn? Und die Schnittchen? Ich hoffe doch nicht, dass ihr für solche Aktivitäten, unsere Beiträge verpulvert?
[Antwort]
Von Andreas, 11. Januar 2008 @ 00:30
Es ist UNGLAUBLICH, wie der sonst immer sooo tolerante AStA gegen die Minderheit von Mitgliedern studentischer Verbindungen vorgeht, die er eigentlich auch vertreten sollte.
Wer sich wirklich mal die Mühe macht und sich mit dem Thema ernsthaft auseinander setzt wird schnell feststellen, dass Verbindungen mehr oder weniger aufgebaut sind wie der örtliche Fußballclub.
Auf sachlicher Ebene kann auch gar nicht gegen Verbindungen argumentiert werden. Und zum differenzieren zwischen einzelnen Verbänden ist der AStA leider schon gar nicht in der Lage.
Warum auch? Von einer kommunistischen Ideologie getrieben sucht man halt gerne seine Bestätigung in dem Aufwärmen von uralten und haltlosen Vorurteilen.
[Antwort]
Von Andreas, 11. Januar 2008 @ 00:34
Ach ja: Prost übrigens! Ich werde jetzt in die Kneipe gehen, einen sechzehnfachen Bierjungen saufen, dabei nationalsozialistische Parolen grölen und mir anschließend mit meinen Kameraden gegenseitig die Köppe zersäbeln….tztztztz…
[Antwort]
Von jana, 11. Januar 2008 @ 13:41
hallo andreas,
keine sorge, wir haben uns sehr ernsthaft mit dem thema auseinandergesetzt.
wir können verbindungen leider nichts positives abgewinnen. deine von uns geforderte sachliche ebene wird dann wohl leider nicht ganz so sachlich sein wie unsere…
wenn du den reader gelesen haben solltest, hättest du auch feststellen können, dass wir sehr wohl in der lage sind zu differenzieren.
wenn dein fußballverein so aufgebaut ist wie eine verbindung, dann solltest du vielleicht anfangen ihn zu kritisieren.
viele grüße und viel spaß beim lesen!
jana
[Antwort]
Von B., 26. Februar 2008 @ 11:04
Es ist immer wieder interessant, wie sehr doch nichtkorporierte Personen meinen zu müssen, dass sie Verbindungen wirklich kennen würden. Ich bin selber in einer Aachener CV-Verbindung und kann über einen großen Teil der Zeilen nur den Kopf schütteln.
Es ist richtig, dass sich dieser so genannte Reader im Grade seiner Differenzierung von anderen ähnlichen Schriften abhebt. Doch ist Differenzierung nicht gleich Sachlichkeit.
Im Prinzip ist es unrelevant, ob Teile des AStA für oder gegen Verbindungen sind. Es ist nur absolut unangebracht, Korporationen in so ein schlechtes Licht zu rücken. Schließlich veröffentlichen die Korporationen auch keine Schriften, in denen sie den AStA mit Vorurteilen versuchen, kleinzuhalten.
Die Diskussion pro und contra Verbindungen ist sehr alt, die Argumente sind bekannt. Ich würde mir nur wünschen, wie es schon gesagt wurde, dass der AStA die Verbindungsstudenten als Teil der Studentenschaft akzeptiert, und nicht durch derartige Werke bekämpft.
Verbindungen und verf. Stud-Schaft sollten nicht in ideologischen Grabenkämpfen verharren, sondern sich einfach “in Ruhe lassen”. D.h., niemand nimmt in der Öffentlichkeit Stellung zum jeweils anderen.
Wir haben in Aachen sogar Verbindungsstudenten im AStA, was zeigt, dass man auch friedlich miteinander umgehen kann. Es gibt keinen Verbindungs-Reader in Aachen, sondern ein Flugblatt, welches zur kritischen Auseinandersetzung mit Verbindungen anregt, aber nicht explizit von der Mitgliedschaft in einer Korporation abrät.
Es gibt sicherlich Verbindungen, die Rechtsradikalismus zumindest tolerieren. Aber das auf alle Verbindungen auszuweiten, ist fahrlässig. Wenn es für n gilt, gilt es nicht automatisch für n plus 1.
Das Leben ist nunmal nicht so einfach wie Mathematik.
Eine vorurteilsfreie Diskussion gerne, aber bitte vorurteilsfrei.
An uns “Verbindern” wird die Sache sicherlich nicht scheitern!
Mit freundlichen Grüßen…
[Antwort]
Von Thomas, 10. November 2010 @ 09:10
Ich möchte nur kurz meinen Dank für den informativen Reader ausrichten.
Von Andreas’ hirnrissigem Fußballvergleich mal abgesehen, ist es übrigens auch ‘toll’, wenn hier ein vorurteilsfreier Umgang mit Verbindungen gefordert wird, auch wenn diese “Rechtsradikalismus zumindest tolerieren”. Mit Verlaub, Verbindungen wie Franconia “tolerieren” ihn nicht nur.
Beste Grüße!
[Antwort]