RSS  RSS-Feeds abonieren

Betriebsferien vom 22.12.-05.01. / AStA wünscht allen Studierenden schöne Ferien

Der Allgemeine Studierendenausschuss der FH Münster / Steinfurt verabschiedet sich vom 22.12.-05.01., da Betriebsferien anstehen. Wir wünschen allen Studierenden frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gebühr an WWU bleibt bei 275 Euro. FH-Studierende zahlen 500 Euro

Die von Protesten begleitete entscheidende Senatssitzung der Westfälischen-Wilhelms-Universität hat beschlossen, dass die Studiengebühren dort weiterhin 275 Euro betragen. Im Vorfeld hatten einige studentische Senatsmitglieder und zahlreiche Studierende auf eine Abschaffung der Studiengebühren gedrängt. Die Universität Münster nimmt von den Hochschulen, die Studiengebühren verlangen, landesweit die niedrigsten Gebühren. Dennoch bleiben Studiengebühren, egal in welcher Höhe, unsozial und gehören abgeschafft. Die FH Münster bittet ihre Studierenden mit 500 Euro zur Kasse. Der Versuch die Studiengebühren an der FH auf UNI-Niveau abzusenken ist in diesem Jahr an der professoralen Mehrheit im Senat gescheitert.

Weitere Infos und Kommentare zur gestrigen WWU-Senatssitzung findet ihr auf Hopowatch.

Welcome Service: Exkursion nach Berlin

Datum: Samstag, 10. Januar 2009 – Sonntag, 11.01.2009
Kategorien: Aktuelles für Studierende, International Office
Ort: Hauptbahnhof Münster, Haupteingang
Beginn: 8.30 Uhr

Kurzbeschreibung:
Wir laden alle internationalen Studierenden herzlich zu einer zweitägigen Exkursion nach Berlin im neuen Jahr ein!

Unser Programm:
Hausführung durch den Deutschen Bundestag mit Besichtigung der Reichstagskuppel, Stadtrundgang duch das historische Berlin und Besuch eines der großen Museen Berlins.

Organisatorische Details:
Die Teilnahme an der Fahrt kostet 50 Euro. In diesen Kosten sind die Zugfahrt nach Berlin, die Fahrten innerhalb Berlins, die Besichtigung des Bundestags, die Stadtrundfahrt, Übernachtung und Frühstück in einem Hostel und die Eintrittskosten für einen Museumsbesuch enthalten.

Wer an diesem Angebot teilnehmen möchte, sollte sich bitte sofort per E-Mail an welcomeservice@fh-muenster.de verbindlich anmelden.

Insgesamt stehen 20 Plätze zur Verfügung. Falls sich mehr als 20 Studierende anmelden sollten, so entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen über die Teilnahme.

Informationen zum NRW-Bank-Studienbeitragsdarlehen

Seit dem WS 06/07 haben die Hochschulen in NRW die Möglichkeit Studiengebühren (Studienbeiträge) zu erheben. Fast alle Hochschulen machen hiervon Gebrauch und erheben den höchstmöglichen Beitrag in Höhe von 500 Euro. Die Einführung der Studiengebühren hat zu erheblichen finanziellen Problemen bei vielen Studierenden geführt. Dieser Prozess ist fortlaufend, solange die Gebühren nicht abgeschafft werden. Mit der Einführung von Studiengebühren sind auch zunehmend Finanzierungsangebote aus dem Boden gestampft worden, die sich hauptsächlich auf die Lebenshaltungskosten der Studierenden fixieren und sehr teuer sind. Den Studierenden wird sugeriert, dass alle, die studieren möchten, dieses auch tun können, da es ja z.B. den KfW-Studienkredit gibt. Der KfW-Studienkredit kann während der gesamten Studienzeit bezogen werden und die Höhe des Kredites kann bis zu 650 Euro monatlich betragen. Eine potentielle Schuldenfalle also. Auch zahlreiche private Banken bieten Kredite an.

Als studentisches Gremium müssen wir vor den Risiken der Studienkredite warnen. Lohnenswert könnte allerdings die Beantragung des NRW-Bank-Studienbeitragsdarlehens sein. Zumindest die meisten Bafög-Empfängerinnen und Empfänger würden beim Bezug des NRW-Bank-Studienbeitragsdarlehens profitieren. Denn mit dem NRW-Bank-Darlehen können die Studiengebühren umgangen werden. Dieses ist möglich weil es sogenannte Kappungsgrenzen, gekoppelt mit der Bafög-Darlehensschuld, gibt.  Die Kappungsgrenze liegt bei 1000 Euro im Semester. Wer 1000 Euro Bafög-Darlehensschulden im Semester hat muss das beantragte NRW-Bank-Studienbeitragsdarlehen für das Semester später nicht zurückzahlen. Das heißt, dass eine Bachelorstudierende, bei Beantragung des NRW-Bank-Studienebeitragsdarlehens für sechs Semester, das Darlehen nicht zurückzahlen muss, wenn sie 6000 Euro Bafög-Darlehensschulden hat. Häufig gehen Studierende davon aus, dass das NRW-Bank-Darlehen erst bei einer Bafög-Schuld von 10 000 Euro lohnenswert ist. Dieses ist jedoch nicht der Fall. Wer beispielsweise nur noch ein Semester studieren muss und das Darlehen beantragt, zahlt dieses bei einer Gesamtbafögschuld von 1000 Euro nicht zurück.

Bei den genannten 10 000 Euro handelt es sich um die maximale Kappungsgrenze. Das heißt, dass die Kappungsgrenze bei einem Darlehensbezug von 12 Semestern nicht auf 12 000 Euro erhöht wird.

Das Prinzip der Schuldenkappungsgrenze lautet: 1000 Euro im Semester, 10 000 Euro maximal.

Studierende, die monatlich 334 Euro Bafög beziehen und das Darlehen beantragen, profitieren von einem Vollerlass. Bei 334 Euro monatlichem Bafög-Bezug liegt der Darlehensanteil bei 167 Euro. Dieser Anteil multipliziert mit sechs (1 Semester) ergibt die Summe der Darlehensschuld von 1002 Euro. Das heißt, dass die Kappungsgrenze erreicht wurde und das Darlehen nicht zurückgezahlt werden muss.

Hilfreich bei der Berechnung ist der NRW-Bank-Tilgungs- und Kappungsrechner. Hierbei können sich Interessierte auch über Möglichkeiten von Teilerlassen informieren.

Wichtig ist auch, dass das NRW-Bank-Darlehen nicht rückwirkend beantragt werden kann. Für das vergangene Sommersemester und das jetzige Wintersemester kann demnach kein Antrag gestellt werden. Studierende, die also Bafög beziehen und noch kein Darlehen beantragt haben, sollten sich im Zuge der aktuellen Rückmeldefrist über das Darlehen informieren und dieses beantragen, um der Hochschule dann nur den Sozial- und Studierendenschaftsbeitrag zu überweisen. Aktuell beträgt dieser an der FH ca.140 Euro.

Die Rückzahlungsphase beginnt grundsätzlich zwei Jahre nach Beendigung des Studiums. Die Kappung erfolgt nicht automatisch. Kurz vor Beginn der Tilgungsphase werden alle Darlehensnehmerinnen- und nehmer angeschrieben und erhalten eine Aufforderung das aufgeführte Darlehen in monatlichen Raten zurückzuzahlen. Auch bei Studierenden, die aufgrund der Kappung im Grunde nach nichts zurückzahlen müssten, wird der aufgenommene Betrag samt Zinsen aufgeführt. In dem Schreiben wird jedoch auf die Möglichkeit des Erlasses aufgrund der Kappungsgrenzen hingewiesen. Der Studierende muss hierbei einen Antrag auf Kappung ausfüllen und samt letztem Bafög-Bescheid an die NRW-Bank senden. Auf dem letzten Bafög-Bescheid wird die Darlehenschhuld aufgeführt. Dieser Bescheid ist maßgeblich für die Berechnung der Schuldenkappungsgrenzen. Das heißt, dass Bafög-Darlehenserlasse aufgrund von vorzeitiger Rückzahlung oder hervorragenden Leistungen nicht berücksichtigt werden. Maßgebend ist die Aufführung der Darlehensschuld auf dem letzten Bescheid.

Es gibt keine Datenübermittlung zwischen dem Bundesverwaltungsamt, welches zuständig für die Förderung nach Bafög ist, und der NRW-Bank. Dieses ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Dementsprechend müssen die Studierenden den Antrag auf Kappung mit ihrem letzten Bescheid versehen.

Weitere Informationen erhaltet ihr im Archiv unsere Homepage: www.astafh.de

Empfehlenswert ist auch immer wieder die Seite: www.studis-online.de

Studierendenparlament der FH beschließt Urabstimmung zum NRW-SeTi

Auf der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments am 11.12.2008 wurde eine Urabstimmung zum NRW-SemesterTicket beschlossen. Die Urabstimmung wird ab dem 20. April 2009 durchgeführt. Auf diesen Termin konnten sich eine Mehrheit der Studierendenparlamentsmitglieder einigen, da er sich aufgrund der im Januar anstehenden Prüfungszeit und der darauf folgenden Semesterferien am besten eignet, um so vielen Studierenden wie möglich den Gang zur Urne zu ermöglichen. Nach der Urabstimmung wurde ein Urabstimmungsausschuss konstituiert, der aus Vertretern aus allen Listen des Studierendenparlaments besteht. Zum Leiter des Urabstimmungsausschusses wurde Sven Henrik Arnsberg (DHB) gewählt. Des weiteren sind Hanno Helmers (LiSt), Marc Tesch (LiSt), Vincent Freigang (LiSt), Daniel Schnabel (Liste Architektur und Wirtschaft) und Altan Ari (DHB) in den Urabstimmungsausschuss gewählt worden.

Auf der Sitzung am Donnerstag wurde Mareike Richter (DHB) zur neuen Studierendenparlamentspräsidentin gewählt. Hanno Helmers (LiSt) und Ralf Buschmeier (DHB) wurden als Stellvertreter gewählt.

“Ich krieg`die Krise…” – Veranstaltung zur Krise des Kapitalismus

“Ich krieg`die Krise…” – Veranstaltung zur Krise des Kapitalismus

Die Krise an den Finanzmärkten beherrscht die Medien und die politische Diskussion nun schon seit Wochen. Die Regierungen in den USA und der EU schnüren immer neuen “Rettungspakete” in unglaublichen Höhen. Nach Jahren der Aufrufe zum Sparen und des Verzichts (”Gürtel enger schnallen”) ist auf einmal genug Geld da. Mit was haben wir es hier also zu tun? Wie ist die Krise entstanden und wer zahlt eigentlich ihre “Bewältigung”? Stecken bloß die Finanzmärkte oder der Kapitalismus generell in einer Krise? Wird gerade das Ende des Neoliberalismus eingeläutet?
Wir möchten die Ursachen und Auswirkungen der Krise in den Blick nehmen und fragen, mit welchen Problemen eine Linke konfrontiert wird. Gibt es eine Chance für die Linke in der Krise oder ist zu befürchten, dass extrem rechte und autoritäre Krisenerklärungen und -Lösungen sich durchsetzen werden.

Podiumsdiskussion mit:
Werner Rätz (Interventionistische Linke)
Stefan Frank (Konkret)
Antifaschistische Linke Münster


Donnerstag, 18.12.2008 | 20.00 Uhr
Hörsaal 0.44 im Hüfferstift (FH)
Hüfferstraße 27 | Münster

KooperationspartnerInnen:
AStA der Fachhochschule
Interventionistische Linke, FAU Münsterland, Gruppe B.A.S.T.A., Institut für Theologie und Politik, Linksjugend ['solid],

Zur Kasse bitte!! FH-Studierende werden abgezockt

Seit gestern werden die Rückmeldeunterlagen für die FH-Studierenden verschickt. Vom 15.12.2008 bis zum 09.01.2009 müssen die Studiengebühren und der Studierendenschafts- und Sozialbeitrag an die Fachhochschule gezahlt werden. Insbesondere die Studiengebühren in Höhe von 500 Euro sind unsozial und werden zudem nicht im Sinne von uns Studierenden verwendet. Der FH-AStA vertritt die Ansicht, dass Studiengebühren so schnell wie möglich abgeschafft werden müssen, um allen Studierenden einen freien Zugang zur Bildung zu ermöglichen. 500 Euro im Semester sind eine massive Belastung der Studierenden und zum Teil auch ihrer Eltern. Aus diesem Grund müssen wir als Studierendenschaft stets den unsozialen, selektiven Charakter der Gebühren betonen und die Verantwortlichen zur Rücknahme der Gebühren drängen. Wir gehen nach wie vor auf juristischem Weg gegen die Gebühren vor. Wer sich einer Klage gegen die Studiengebühren anschließen möchte, kann sich der FH-AStA-Musterklage anschließen. Hierbei werden Anwaltskosten gespart, da die Klagebegründung bereits existiert. An die Klagenden würden Gerichtskosten in Höhe von 105 Euro zukommen.

Die Widerspruchsmöglichkeit gegen den Gebührenbescheid (Studienbeitragsbescheid) ist nicht mehr möglich. Diese Möglichkeit wurde den Studierenden im Zuge des Bürokratieabbaugesetzes genommen. Die FH räumt den Studierenden ein, innerhalb einer kurzen Frist eine Gegendarstellung zu formulieren. Dieses ist zumindest dann notwendig und sinnvoll, wenn man “zu Unrecht” zu den Gebühren herangezogen wurde, weil z.B. die Kindererziehung nicht berücksichtigt wurde.

Am 17.12.2008 können wir gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen von der Universität unseren Unmut über die Studiengebühren auslassen. Hier findet die Demonstration gegen Studiengebühren statt. An diesem Tag findet die Uni-Senatssitzung statt, die über die Höhe oder gar die Abschaffung der Studiengebühren dort entscheidet. Ein Wegfall der Gebühren an der Uni, hätte eine große Signalwirkung für alle Münsteraner Studierendenschaften.

Nachfolgend findet Ihr noch wichtige weiterführende Links:

NRW-Bank-Darlehen

Beat Down Studiengebühren (Widerspruchsmöglichkeit nicht mehr vorhanden)

FH-AStA unterstützt Studiengebührendemo der Uni-Studierenden am 17.12.

Am Mittwoch, den 17.12. sind alle münsteraner Studierenden aufgerufen an der Demonstration gegen Studiengebühren teilzunehmen. Die Demonstration wird von Studierenden der WWU organisiert und findet zeitgleich mit der Senatssitzung dort statt. Der Uni-Senat entscheidet am 17.12. darüber, ob die Studiengebühren, die derzeit 275 Euro betragen, beibehalten, erhöht oder abgeschafft werden.  Wünschenswert und zwingend notwendig ist die Abschaffung der Studiengebühren an der WWU. Aus diesem Grund ruft der FH-AStA alle Studierenden auf, die Kolleginnen und Kollegen der Universität zu unterstützen um ein klares Zeichen gegen Studiengebühren zu setzen. Die Abschaffung der Studiengebühren hätte große Signalwirkung für alle münsteraner Hochschulen. Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage des Uni-AStA: asta.ms

Offener Brief der Münsteraner ASten an das Studentenwerk Münster

Die ASten der Münsteraner Hochschulen (Uni-AStA, AStA KathO, AStA Kunstakademie und FH-AStA) haben einen offenen Brief an das Studentenwerk Münster gerichtet. Die Studierendenvertreterinnen- und vertreter fordern vom Studentenwerk mehr studierendenorientierte Dienstleistungen und eine stärkere Fokussierung auf den sozialen Auftrag.

Nachfolgend findet ihr den Offenen Brief:

Sehr geehrte Verwaltungsratsmitglieder, sehr geehrter Herr Hassmann,
sehr geehrter Herr Wiese,

Mit diesem offenen Brief möchten wir als Vertretungen der Münsteraner Studierenden die Probleme im Zusammenhang mit den Leistungen und der „Unternehmenspolitik“ des Studentenwerks thematisieren:

Finanzielle Belastung der Studierenden

Laut der Grundauszählung zur 18. Sozialerhebung vom 19. Juli 2007 hat die/ der Normalstudierende rund 740 Euro Einnahmen im Monat. Dem gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von knapp 790 Euro – also bleibt durchschnittlich eine Differenz von 50 Euro zu Lasten der/ des Studierenden.

Das zeigt, dass die Studierenden einer starken finanziellen Belastung ausgesetzt sind, da sie durch Nebenjobs das Geld zum Leben aufbringen müssen. Nach Aussage der 18. Sozialerhebung gehen mehr als 50% der Studierenden während ihres Studiums und der vorlesungsfreien Zeit einer Beschäftigung nach, um Geld zu verdienen.

Das hat zur Folge, dass gut 20 % der Studierenden eine verlängerte Studiendauer aufweisen und zum Teil auch die zu erbringenden Leistungen für den Bezug von BAföG nicht vorweisen können, was in beiden Fällen zu einem Wegfall des BAföG führt und somit wiederum einen finanziellen Verlust bedeutet.

Sozialbeiträge

Als Vertreterinnen und Vertreter der Münsteraner Studierendenschaften fordern wir, dass der Sozialbeitrag in seiner jetzigen Höhe beibehalten wird – als der niedrigste Sozialbeitrag aller Studentenwerke in Nordrhein-Westfalen. Die eingangs beschriebene finanzielle Belastung der Studierenden ist mit Einführung der Studiengebühren weiter gestiegen. Es darf nicht sein, dass auf den Schultern der sozial bzw. finanziell schwach gestellten Studierenden Projekte wie die Verschönerung des Platzes vor dem Studentenwerk und der Mensa am Aasee oder weitere Tagungshotels finanziert werden, die für die meisten von ihnen keine Verbesserung sondern nur eine Mehrbelastung bedeuten. Müssen die Löhne erhöht werden, so ist die Landesregierung in die Pflicht zu nehmen. Natürlich muss eine deutliche Erhöhung der Studentenwerksmittel des Landes Nordrhein-Westfalen angestrebt werden, trotzdem sollte sich das Studentenwerk bemühen, die Sozialbeiträge möglichst niedrig zu halten.

Wohnheime

Wir kritisieren, dass das Studentenwerk Münster zunehmend „Luxuswohnheime“ mit Mieten über 300€ finanziert und hierdurch sein Kerngeschäft vernachlässigt. Die Mehrheit der Studierenden erwartet keine Luxuswohnheime, sondern adäquaten Wohnraum in einem guten, sozialverträglichen Preis-Leistungsverhältnis.

Studierende, die hohe Preise für ihre Wohnungen zahlen können, sind nicht auf die Unterstützung des Studentenwerks angewiesen. Wohnungen in höheren Preislagen können und werden auch von privaten Anbietern angeboten.

Außerdem sehen wir dringenden Sanierungsbedarf bei den bereits existierenden Wohnheimen. Vor allem am Horstmarer Landweg, in der Boeselagerstraße und in Steinfurt. Es kann und darf nicht sein, dass auf der einen Seite ein Luxuswohnheim mit Aaseeblick gebaut wird und auf der anderen Seite vorhandene Wohnheime ihrem Schicksal überlassen und nicht saniert werden. Das primäre Interesse sollte im Erhalt bereits vorhandenen günstigen Wohnraums und in der Bereitstellung weiterer günstiger Wohnheimplätze liegen. Deshalb sollte bei der Sanierung der Schwerpunkt auf den Erhalt der günstigen Mieten gelegt werden. Außerdem sollte – aus ökologischen Gründen und um die Mieten gering zu halten – auf energiesparende Maßnahmen geachtet werden. Mit der Durchführung der vom Studentenwerk bereits geplanten Maßnahmen zum Erhalt der einzelnen Wohnheime muss schnellstmöglich begonnen werden.

Image des Studentenwerks

Die Vertreterinnen und Vertreter der Münsteraner Studierendenschaften kritisieren aufs Schärfste das Image, welches das Studentenwerk von sich vermitteln möchte. Zum Beispiel dem Bau des neuen Agora II Tagungshotels oder Repräsentationsausbauten wie dem Platz vor der Mensa am Aasee stellt sich das Studentenwerk als modernes Dienstleistungsunternehmen dar. Die Attraktivität (zum Beispiel von Wohnheimen oder Cafés) spielt eine größere Rolle als das Eintreten für sozial Schwächere. Das kritisieren wir und fordern den Schwerpunkt wieder mehr auf den karitativen Aspekt zu legen. Wir halten dies auch für sinnvoller um langfristig eine Erhöhung der Zuschüsse vom Land fordern zu können.

Mensa

Die Münsteraner Studierendenschaften fordern ein qualitativ und geschmacklich hochwertiges Speiseangebot zu sozialverträglichen Preisen in den Mensen.

Durch den konsequenten Ausbau des Angebots an ökologischen und fair gehandelten Produkten sollen auch Studierende, die auf Nachhaltigkeit Wert legen, vom Mensa-Angebot profitieren können. Generell sollen aus ökologischen Gründen größtenteils Produkte aus der Region verwendet werden. Das würde zu einer steigenden Zahl an Mensa-Nutzern führen, da durch das veränderte Angebot auch neue Nutzergruppen angesprochen werden.

Auch die Möglichkeit, im Rahmen der Freitischregelung an besonders bedürftige Studierende Mensakarten mit Guthaben auszugeben, sollte in vollem Umfang ausgeschöpft werden.

BAföG

Lediglich etwa 20 % der Münsteraner Studierenden beziehen BAföG. Wir fordern das Studentenwerk auf, sich für eine breitere BaföG-Förderung der Studierenden einzusetzen, die Bearbeitungsdauer der BAföG-Anträge zu optimieren, sowie eine größere Transparenz und Studierendenorientierung zu zeigen.

Wir erwarten, dass das Studentenwerk ein starker Partner ist, der soziales Handeln und Studierendenorientierte Dienstleistungen anbietet und auf die Forderungen und Bedürfnisse der Studierenden eingeht.

Die Münsteraner Studierendenschaften fordern eine kooperative Einstellung des Studentenwerkes zu den Münsteraner Asten.

Wir wollen, gemeinsam mit dem Studentenwerk, den Münsteraner Asten und eventuell dem Landesastentreffen einer Forderung, die Landeszuschüsse zu erhöhen, Ausdruck zu verleihen, da diese in den letzten Jahren stark gekürzt wurden und die Landesregierung ihrer sozialen Aufgabe nicht nachkommt. Um diese Zusammenarbeit möglich zu machen müsste sich jedoch der Focus des Studentenwerks ändern.

Die Münsteraner ASten würden eine Stellungnahme seitens des Studentenwerkes begrüßen.

Mit freundlichen Grüßen,

——————— ——————— ——————— ———————

FH Münster Uni Münster Kunstakademie Katho. NRW

Münster Abt. Münster

Im Namen der Münsteraner ASten

Feuerzangenbowle

Fachschaft Sozialwesen lädt ein zum
FEUERZANGEBOWLE ABEND am 11.12.2008

Ab 19:30 in Raum 0.46 des Hüfferstift
zeigen wir den Flim “Die Feuerzangenbowle” und laden ein
zum Glühwein trinken (für lau!!)
Open End!!

AStA der Fachhochschule Münster is powered by Wordpress | WordPress Themes