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Zahl der Bafög-EmpfängerInnen sinkt kontinuierlich

Die Zahl der der Bafögempfängerinnen ist von 2006 auf 2007 erneut um 11000 gesunken. Die Zahl der Bafögempfängerinnen sinkt seit Jahren kontinuierlich. Ein Grund hierfür ist die Tatsache, dass immer weniger ArbeitnehmerInnenkinder den Zugang zur höheren Bildung finden. Die Zahl der ArbeitnehmerInnenkinder an Hochschulen ist auf einem Tiefststand. Beginnend in den siebziger Jahren gab es wirkungsvolle Entwicklungen hin zu mehr Studienabschlüssen bei ArbeitnehmerInnenkindern. Dieses wurde durch gezielte Maßnahmen, wie Verbesserungen bei der Ausbildungsförderung und die Schaffung von Zugängen durch den sogenannten “Zweiten Bildungsweg” in die Wege geleitet.

Nunmehr ist seit Jahren eine Kehrtwende eingetreten, die sich durch die Einführung von Studiengebühren noch verschlechtert hat. Obwohl es geburtenstarke Jahrgänge gibt und sich ein Fachkräftemangel abzeichnet, sind die Verantwortlichen nicht in der Lage mehr Kinder aus bildungsferneren Schichten zu fördern und an die Hochschulen zu binden. Der Anteil der Studierenden aus AkademikerInnenfamilien beträgt derzeit 60 Prozent, mit steigender Tendenz. Hochschulbildung wird zunehmend elitärer und schließt durch Vorgaben der Politik Bevölkerungsteile aus.

Mehr Informationen hierzu erhaltet ihr unter: westfälische nachrichten

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