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	<title>Kommentare zu: AStA kritisiert psychologische Beratung</title>
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	<description>Allgemeiner Studierendenausschuss der Fachohochschule Münster</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 15:04:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Maximilian</title>
		<link>http://www.astafh.de/2010/04/26/asta-kritisiert-psychologische-beratung/#comment-7753</link>
		<dc:creator>Maximilian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 09:14:47 +0000</pubDate>
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		<description>Aus sehr vielen Gründen, Simon.
Ich persönlich würde auch von einer Beratung durch eine konfessionelle Beratungsstelle Abstand nehmen.

Es geht hier ja nicht nur um Leute, die von &quot;Haus aus&quot; anderen Religionen angehören, sondern auch um solche, die sich unter großen Anstrengungen aus ihrer christl. Vorprägung gelöst haben, und jetzt keine Berührungspunkte mit der Kriche wollen. In diesem speziellen Fall spreche ich von mir.

Ich traue einem Psychologen, der ja auch nur Mensch ist, einfach nicht zu derart scharf zwischen zwei Berufungen zu trennen, die ihn als Menschen insgesamt ausmachen.

Außerdem ist mir das christliche Menschenbild suspekt. Jemandem der fest davon überzeugt ist das im &quot;nächsten Leben&quot; alles besser wird, und das nicht jeder selbst für sein Schicksal verantwortlich sei, traue ich schlichtweg nicht zu mich meinen Bedürfnissen entsprechend zu beraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus sehr vielen Gründen, Simon.<br />
Ich persönlich würde auch von einer Beratung durch eine konfessionelle Beratungsstelle Abstand nehmen.</p>
<p>Es geht hier ja nicht nur um Leute, die von &#8220;Haus aus&#8221; anderen Religionen angehören, sondern auch um solche, die sich unter großen Anstrengungen aus ihrer christl. Vorprägung gelöst haben, und jetzt keine Berührungspunkte mit der Kriche wollen. In diesem speziellen Fall spreche ich von mir.</p>
<p>Ich traue einem Psychologen, der ja auch nur Mensch ist, einfach nicht zu derart scharf zwischen zwei Berufungen zu trennen, die ihn als Menschen insgesamt ausmachen.</p>
<p>Außerdem ist mir das christliche Menschenbild suspekt. Jemandem der fest davon überzeugt ist das im &#8220;nächsten Leben&#8221; alles besser wird, und das nicht jeder selbst für sein Schicksal verantwortlich sei, traue ich schlichtweg nicht zu mich meinen Bedürfnissen entsprechend zu beraten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://www.astafh.de/2010/04/26/asta-kritisiert-psychologische-beratung/#comment-7750</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 18:15:01 +0000</pubDate>
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		<description>Man mag mir Kurzsichtigkeit oder mangelndes Einfühlungsvermögen vorwerfen, doch kann ich persönlich dieses &quot;Problem&quot; der konfessionellen Trägerschaft nicht so sehr nachvollziehen. Weswegen stellt dies für viele (wie viele überhaupt?) Studenten eine unüberwindbare Hürde dar? Welche konkreten und berechtigten Sorgen gibt es durch das E im &quot;EFL&quot;?
Mir persönlich hat bisher jedenfalls noch niemand trifftige Gründe genannt, warum ein Psychologe einer evangelischen/katholischen/o.a. Beratungsstelle schlechter sein soll als einer ohne Konfession. Oftmals gab es vielmehr nur unbestimmte Sorgen und Zweifel, weil das &quot;irgendwie Kirche&quot; ist. Scheinbar ist häufig das eigentliche Problem weniger die Konfession der beratenden Person als vielmehr die Vorstellungen oder Vorurteile der zu beratenden Person.
Sicher ist es nicht verkehrt, verschiedene Beratungsmöglichkeiten zu wünschen, stellt ja eben jeder eigene, bestimmte Voraussetzungen. Trotzdem scheint mir allgemein bei einigen Menschen eine recht form- und haltlose Sorge vor konfessionsgetragener Beratung gegenwärtig zu sein. Eine Sorge, die ich u.a. aus eigener Erfahrung, nicht teilen kann.

Freundlichen Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag mir Kurzsichtigkeit oder mangelndes Einfühlungsvermögen vorwerfen, doch kann ich persönlich dieses &#8220;Problem&#8221; der konfessionellen Trägerschaft nicht so sehr nachvollziehen. Weswegen stellt dies für viele (wie viele überhaupt?) Studenten eine unüberwindbare Hürde dar? Welche konkreten und berechtigten Sorgen gibt es durch das E im &#8220;EFL&#8221;?<br />
Mir persönlich hat bisher jedenfalls noch niemand trifftige Gründe genannt, warum ein Psychologe einer evangelischen/katholischen/o.a. Beratungsstelle schlechter sein soll als einer ohne Konfession. Oftmals gab es vielmehr nur unbestimmte Sorgen und Zweifel, weil das &#8220;irgendwie Kirche&#8221; ist. Scheinbar ist häufig das eigentliche Problem weniger die Konfession der beratenden Person als vielmehr die Vorstellungen oder Vorurteile der zu beratenden Person.<br />
Sicher ist es nicht verkehrt, verschiedene Beratungsmöglichkeiten zu wünschen, stellt ja eben jeder eigene, bestimmte Voraussetzungen. Trotzdem scheint mir allgemein bei einigen Menschen eine recht form- und haltlose Sorge vor konfessionsgetragener Beratung gegenwärtig zu sein. Eine Sorge, die ich u.a. aus eigener Erfahrung, nicht teilen kann.</p>
<p>Freundlichen Gruß</p>
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