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Referat für Frauen

Das Referat für Frauen ist für alle Angelegenheiten die Frauen betreffen da.  Für jeden Bedarf an speziell “weiblichen” Fragestellungen ist die Referentin zuständig.  Das Frauenreferat ist ein so genanntes autonomes Referat. Das bedeutet, dass die Referentin über ein unabhängiges Budget verfügt, welches sie im Interesse ihres Arbeitsbereiches einsetzen kann.

Frauenreferat

Kurze information zum Frauenstudium

Der Zugang von Frauen zu den Universitäten ist lange und heftig diskutiert worden. Scheinbar stellte sich die Frage, ob Frauen von ihrer Gehirnstruktur und körperlichen Verfassung her überhaupt dazu in der Lage seien ein Studium durchzuführen.

Die Diskussion wurde parallel zu den Forderungen nach den Bürgerrechten für Frauen geführt.

Ab 1840 durften die ersten Hörerinnen in Zürich die Universität besuchen, ab 1863 konnten sie sich als ordentliche Studentinnen einschreiben.

In fast ganz Europa wurde zwischen 1870 und 1894 das Studium für Frauen eingeführt. Nur Österreich- Ungarn und Preußen, zu dem Münster gehörte, bildeten die Ausnahme.

In Münster konnten sich erst 1908/09 Studentinnen für ein Studium einschreiben. Auf die sechs Studentinnen kamen 1713 männliche Studenten.

Heute studieren in Münster- alle Hochschulen zusammengenommen- knapp 50.000 Studierende, davon sind mehr als die Hälfte (53,8%) weiblich.


Take back the night – Walpurgisnacht-Demo 30.04.2010 in Oldenburg

takebackthenight


lest mehr auf:

http://entdinglichung.wordpress.com/2010/04/17/take-back-the-night-walpurgisnacht-demo-30-04-2010-in-oldenburg/



Münster CSD 2010

Das Frauenreferat engagiert sich aktiv bei den Vorbereitungen zum diesjährigen CSD in Münster an den Aaseekugeln.

in diesem Jahr findet der CSD in Münster am 17.07.10 wieder an den Aaseekugeln statt. Wir hoffen natürlich, dass ihr alle zahlreich erscheinen werdet, um mit uns an diesem Tag Präsenz zu zeigen, zu diskutieren und natürlich auch zu feiern.


In diesem Jahr steht der CSD unter dem Motto „Wir sind überall!“ Damit wollen wir uns der bundesweiten Kampagne 3+ des LSVD anschließen, die die Ergänzung des Grundgesetzes um den Begriff der „sexuellen Identität“ fordert.

Auf lokaler Ebene wollen wir über unsere derzeitige Situation informieren und die Gesellschaft für die Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Transgendern in vielen Lebensbereichen sensibilisieren. Wir wollen Vielfalt zeigen und von den heteronormativen Ansichten Abstand nehmen.


Jetzt kommt ihr ins Spiel!

Wir haben eine Fotokampagne geplant, die die Vielfalt queeren Lebens darstellen soll. Die Fotos sollen Situationen oder Personen darstellen, die verdeutlichen, dass Homosexualität in allen Lebensbereichen zu finden und vertreten ist. Sei es die lesbische Kassiererin, der schwule Lehrer, der transsexuelle Gärtner, die Regenbogenfamilie etc.

Wir dachten an die Bereiche: Berufe, Kirche, Fußball und Sport, Schule, Musik, Politik, Öffentlichkeit, Familie und ähnliches.

Mit der Fotoaktion wollen wir zeigen, dass Diskriminierung und Benachteiligung unter keinen Umständen gerechtfertigt ist und die Ergänzung der „sexuellen Identität“ im Grundgesetz endlich erbracht werden muss.


Schnappt euch also eure Kamera stellt mit euren FreundInnen Situationen nach, von denen ihr meint, dass sie die Vielfalt in der Gesellschaft darstellen. Dabei könnt ihr auch bewusst Klischees bedienen und provozieren. Es geht darum, die gesamte Bandbreite lesbisch/ schwulen/ transsexuellen Lebens aufzuzeigen.

Gebt durch eure Fotografien den Anreiz über scheinbare Widersprüche (z.B. Homosexualität und ein bestimmter Beruf oder Kirche) nachzudenken und diese auszuräumen. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch eine Bildunterschrift überlegen, z.B. Jan´s  Mama ist lesbisch! * Michael ist Pastor in Münster und schwul! *Sabrina ist Verkäuferin bei Edeka und lesbisch! * Petra und Anette bekommen ein Kind – von Frank! * Veras Frau war früher ein Mann! * Lars ist Mittelstürmer – und schwul! * Raphael ist Polizist und schwul! *Hubert lebt im Altenheim und ist schwul!* Martina ist Lehrerin und lesbisch!* Jens und Stefan haben einen Pflegesohn und möchten ihn adoptieren!*


Vergesst aber nicht, dass alle auf dem Bild zu sehenden Personen einverstanden sein müssen.

Die besten Fotos werden im Rahmen einer Plakataktion in der Innenstadt zu sehen sein. Auf dem CSD-Ständefest werden alle Fotos ausgestellt und prämiert.


Die fertigen Fotos reicht bitte bis zum 11.06.2010 bei der Aidshilfe Münster, Schaumburgstraße 11, 48145 ein oder mailt sie an papenkort@aidshilfe.org.


Viel Spaß und viele Grüße

Die CSD-Politik-AG





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