Noch vor nicht all zu langer Zeit hätte es niemand für möglich gehalten: Die Abschaffung der Studiengebühren rückt in greifbare Nähe. Zeit-Online meldet, dass die rot-grüne Minderheitenregierung in Nordrhein-Westfalen einen Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Studiengebühren beschlossen hat und diesen nun in den Landtag einbringen wird. Für eine Abschaffung der Gebühren werden neben den Stimmen von SPD und “Die Grünen” noch die Stimmen der Landtagsfraktion “Die Linke” benötigt. Als Ausgleich für die Mindereinnahmen der Hochschulen sollen 249 Millionen Euro Landesmittel zweckgebunden für die Hochschulen bereitgestellt werden.
Der AStA hat sich in der Vergangenheit in vielfältiger Weise für die Abschaffung der Studiengebühren und für ein nachhaltigeres Bildungssystem ausgesprochen und eingesetzt. Nun erwarten wir das Gesetzgebungsverfahren und einen längst überfälligen Schritt zu einem gerechteren Bildungssystem in Nordrhein-Westfalen, der hoffentlich Schule machen wird. (.sopo)
In Dortmund hat sich eine Initiative gegründet, die aufgrund des derzeit in Dortmund fehlenden Ortes für Proberäume, Ateliers, Werkstätten, freie Veranstaltungsräume für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen und Raum für Diskussion und emanzipatorische Politik, eine öffentliche Debatte über die Möglichkeiten anstoßen will, leerstehende Räume zur Verwirklichung von selbstverwalteten kulturellen und alternativen Programmen, Ideen und Projekten zu nutzen.
Es soll daher ein Zentrum entstehen, das den Raumbedarf der alternativen Kultur- und Politszene deckt und dabei einen Treffpunkt mit viel Gestaltungsfreiheit statt Konsumzwang schafft. [Weiterlesen...] »

Am 04.09.2010 startet um 10 Uhr am Hauptplatz des Dortmunder Hauptbahnhofes eine Demonstration gegen den geplanten Naziaufmarsch. Der AStA unterschützt die Gegendemonstration ausdrücklich und ruft zur Teilnahme auf!
Offizieller Aufruf des Bündnisses S4 zur Demo:
Für den 4. September 2010 mobilisieren die Dortmunder Neonazis erneut europaweit zum so genannten „Nationalen Antikriegstag”. Die seit 2005 jährlich stattfindende Demonstration ist für die extreme Rechte ein günstiger Anlass, um unter dem Deckmantel des „Pazifismus“ ihren Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus zu propagieren. Vom Geschichtsrevisionismus gar nicht zu sprechen: Die Neonazis leugnen bis heute konsequent die historische Tatsache, dass mit dem Angriffskrieg der deutschen Nationalsozialist_innen gegen Polen der Zweite Weltkrieg begann.
Der Gedenktag am 1. September erinnert eigentlich an den Überfall Deutschlands auf Polen. Mit diesem Angriff wurde der 1. September 1939 zum Beginn des deutschen Vernichtungskrieges. Der „Antikriegstag“ ging dann aus einer Gewerkschaftsinitiative 1957 hervor, die gerade mit Blick auf die Wiederbewaffnung Deutschlands unter dem Motto „Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!“ zu Aktionen aufrief.
[Weiterlesen...] »
Für den 4. September 2010 mobilisieren die Dortmunder Neonazis zum sechsten mal zum so genannten “Nationalen Antikriegstag”. Die seit 2005 jährlich stattfindende Demonstration ist ein Event für die extreme Rechte aus ganz Europa, das zum Anlass genommen wird, um unter dem Deckmantel des “Pazifismus” Rassismus, Antisemitismus und NS-Verherrlichung zu propagieren. Auch dieses Jahr wollen die Neonazis mit Parolen wie “Nie wieder Krieg, nach unserem Sieg” in Dortmund demonstrieren.
In Dortmund haben sich seit letztem Jahr verschiedene neue linke und antifaschistische Gruppen gegründet, die nun zu Aktionen am 4.9. aufrufen. Nachdem es letztes Jahr gelang die Veranstaltung der Neonazis auf eine stationäre Kundgebung zu beschränken, soll auch in diesem Jahr, unter anderem mit einem Blockadekonzept versucht werden, den Aufmarsch zu verhindern. Dazu wollen wir euch über die Konzepte der beiden Gegen-Bündnisse, mit denen der Aufmarsch verhindert werden soll informieren. Daneben wird es noch ein paar praktische Hinweise zum aktuellen Stand der Vorbereitungen und eine Einführung in die Dortmunder Neonaziszene geben.
Vor und nach dem Vortrag findet natürlich die „Bar Antfascista“ statt.
Donnerstag, 26.08.2010 // 20:00 Uhr
Club Courage // Friedenstraße 42 // Münster
eine Veranstaltung der Antifaschistischen-Linken-Münster in Kooperation mit dem AStA der FH Münster
“Wie die Heuschrecken kommen sie über unser Land …”
Über die Fallstricke einer verkürzten Kapitalismuskritik
Vortrag und Diskussion mit Marcus Meier
Die extreme Rechte in Deutschland versteht sich schon seit einigen Jahren beim Thema Globalisierung als Verteidigerin eines völkischen Sozialstaates gegen das internationale Finanzkapital, das mehr oder weniger deutlich als jüdisch markiert wird. Den politischen Gegnern der extremen Rechten jedoch fehlt es bisweilen an der nötigen Trennscharfe und Präzision ihrer Metaphorik und Kritik. Die vor einigen Jahren losgetretene Heuschrecken-Debatte, auf welche man z.B. auch bei der NPD gerne und häufig zurückgreift, macht die fatalen blinden Flecken der Kapitalismuskritik von Gewerkschaften über Sozialdemokratie bis Attac offensichtlich.
Im Vortrag soll insbesondere am Beispiel von Gewerkschaften gezeigt werden, dass mit einer verkürzten Kapitalismuskritik historisch tradierte extrem rechte Ideologien bedient werden. Zudem wird auf aktuelle Tendenzen hingewiesen, in denen deutlich wird, dass die gegenwärtige Restrukturierung der Gewerkschaften im Fahrwasser von Standort und nationaler Rhetorik vorhandene rechte Denkmuster bei einem großen Teil ihrer Mitglieder verfestigen und reproduzieren.
Marcus Meier ist Diplom Politikwissenschaftler, er lehrt und forscht zu Rassismus, sozialer Ungleichheit und Antisemitismus im Kontext der Politischen Bildungsarbeit. Mehrere Jahre war er in der gewerkschaftlichen und antirassistischen politischen Bildungsarbeit aktiv. Im letzten Jahr veröffentlichte er seine Dissertation: „Gewerkschaftsmäßig könnten sie sich ja vor allem für Deutsche einsetzen“. Rechte Orientierungen unter jungen Gewerkschaftsmitgliedern.
Mittwoch, 25.08.2010 – 19:30 Uhr
Club Courage // Friedensstraße 42 (Hinterhof) // 48145 Münster
eine Veranstaltung der Gruppe et2c in Kooperation mit dem AStA der FH Münster
Wir wollen es nicht versäumen, euch eine angenehme vorlesungsfreie Zeit und schöne Sonnentage zu wünschen. Und auch der AStA macht vorübergehend eine Pause. Deshalb ist es möglich, dass das Büro bis zum 22.08. vorübergehend nicht besetzt ist. Wendet euch in diesem Falle bitte per Email an buero@astafh.de.
Die Rechtsberatung findet in der Zeit vom 02.08.2010 bis zum 29.08.2010 und die Sozialberatung vom 09.08.2010 bis zum 29.08.2010 nicht statt!
Auf ein Wiedersehen im nächsten Semester,
Euer AStA-Team
(.sopo)
Am vergangenen Freitag, den 18.06. fand die Veranstaltung „Ausgezeichnet“ der Fachhochschule Münster am Fachbereich Design statt, bei der neben Abschlussarbeiten von Studierenden auch der Bologna-Preis für gute Lehre vergeben wurde. Anwesend war, neben VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft, auch die Vorsitzende des Hochschulrates Gisela Engeln-Müllges.
„Bologna ist in Münster angekommen.“ betonte Engeln-Müllges. Die Veränderungen, die durch den Bologna-Prozess eingeleitet wurden, seien gerade an der Fachhochschule Münster besonders gut umgesetzt worden. Auch die Studierenden seien zufrieden, was sich daran gezeigt hätte, dass an der Fachhochschule nicht gestreikt worden sei. Dies blieb von studierenden Seite nicht unkommentiert. [Weiterlesen...] »
Die Initiative zur Rettung des Promenadenflohmarktes lädt am Montag, den 28.06. zur einer Podiumsdiskussion ein, bei der die aktuellen Veränderungen mit den Verantwortlichen thematisiert werden sollen. In der Kritik der Initivative steht dabei vor allem, dass durch die Veränderungen des Anmeldeverfahrens nicht nur die libertäre Kultur des Flohmarktes aussterbe, sondern auch eine systematische Ausgrenzung von Migrant_innen, älteren Menschen, Studierenden und Familien erfolge. Stattfinden wird die Veranstaltung um 19 Uhr im Restaurant “zum Himmelreich”, Anette-Alle 9 in Münster. Weitere Infos zu dem Thema findet ihr auf der Internetseite der Initiative unter http://mb7.de
[.fhpolitik]
In der letzten Woche fanden nicht nur deutschlandweit am 09.06. dezentrale Demonstrationen des Bildungsstreik statt, sondern in vielen Städten wurde die ganze Woche über mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen der Forderung nach besseren Bildungsbedingungen Ausdruck verliehen. Der Dortmunder Bildungsstreik lädt nun zur Reflektion der vergangenen Ereignisse, Erfahrungsaustausch und Planung weiter Handlungsweisen zum Vernetzungstreffen ins dortmunder Streikcamp ein, das auch in dieser Woche fortgeführt werden soll. [Weiterlesen...] »
Bundesweit nahmen am Mitttwoch über 80.000 Menschen an den dezentralen Bildungsstreikdemonstrationen teil. Auch in Münster gingen über tausend Studierende, Schülerinnen und Schüler für die Forderung nach besseren Bildungsbedingungen auf die Straße.
[Weiterlesen...] »